Ohne Marketingsprache. Wenn etwas nicht passt, sagen wir das lieber vorher — das spart allen einen enttäuschten Nachmittag.
Wir sind christliche Pfadfinder. Royal Rangers gibt es weltweit; in Deutschland sind es rund 450 Stämme mit etwa 27.500 Mitgliedern. Getragen wird die Arbeit vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, und wir sind staatlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.
Was das praktisch heißt: Kinder sind draußen, lernen etwas Handfestes — Feuer, Knoten, Orientierung, Erste Hilfe — und übernehmen dabei Schritt für Schritt Verantwortung. Unser Motto ist „Wachsen durch Dienen“.
Immer am Weidendom im IGA Park, 18109 Rostock. Freitags von 16:00 bis 18:00 Uhr, während der Schulzeit — draußen, das ganze Jahr über, auch im Winter.
Ab neun Jahren gilt die einfachste Regel, die wir haben: Wenn Freitag ist und du zur Schule gehst, kommst du nachmittags in den Stammtreff.
Ab sechs Jahren. Bei uns in Rostock gibt es drei Gruppen:
Rund 30 € pro Halbjahr. Camps, Fahrten und Hajks werden zusätzlich und einzeln abgerechnet.
Die Kluft — das Pfadfinderhemd mit den Abzeichen — kommt erst, wenn klar ist, dass Ihr Kind bleibt. Es gibt sie auch gebraucht.
An Geld soll es nicht scheitern. Wenn der Beitrag ein Problem ist, sprechen Sie uns an. Wir finden eine Lösung, und das bleibt unter uns.
Nein. Zum Schnuppern kommt man einfach vorbei. Eine kurze Mail vorher ist nett, damit wir Bescheid wissen und Ihr Kind gleich jemand in Empfang nimmt — nötig ist sie nicht.
Mitglied wird man ohnehin erst später: Wer dreimal dabei war und selbst will, kann aufgenommen werden.
Wetterfeste Kleidung, die dreckig werden darf, und feste Schuhe. Sonst nichts. Werkzeug, Seile und Material stellen wir.
Bei Regen: Regenjacke und Wechselsachen fürs Auto. Wir gehen auch dann raus.
Wir sind christliche Pfadfinder und ein Arbeitszweig des Christlichen Zentrums Rostock. Zu jedem Treffen gehört eine kurze Andacht — da erzählen wir, woran wir glauben, und versuchen es vorzuleben.
Voraussetzung ist das nicht. Mitmachen kann jedes Kind, unabhängig davon, ob und was Ihre Familie glaubt. Niemand muss beten, niemand muss etwas unterschreiben, niemand wird zu etwas gedrängt. Jesus kennenlernen geht sowieso nur freiwillig.
Woran wir uns halten, steht in einem Satz: „Alles, was ihr für euch von den Menschen erwartet, das tut ihnen auch.“
Nein. Wir lernen durch Tun, in vier Schritten:
Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinderbewegung, hat es so gesagt: „Ich erlaube ihnen ausdrücklich, Fehler zu machen.“ Genau so halten wir es.
Klare Regeln gibt es trotzdem — vor allem da, wo es um Sicherheit geht. Wer mit Beil und Säge arbeitet, hält sich an Absprachen. Das gibt Kindern auch Halt.
Wir arbeiten mit Feuer, Säge und Beil. Deshalb lernen die Kinder als Erstes, wie man damit umgeht — Werkzeugsicherheit ist ein eigenes Ausbildungsgebiet.
Auf Camps gibt es einen abgegrenzten Arbeitsbereich zum Sägen und Spalten, in dem sich immer nur eine Person aufhalten darf. Es gibt eine Lagerordnung, einen Sanitätsbereich und Leiter, die Erste Hilfe gelernt haben.
Ganz ohne Risiko geht es draußen nicht. Aber wir gehen im Zweifel immer auf Nummer sicher.
Ehrenamtliche mit erweitertem Führungszeugnis. Wer ein Team leitet, hat vorher die Ausbildung der Royal Rangers durchlaufen — das Nationale Trainingscamp (NTC) beziehungsweise das Juniorleiter-Trainingscamp.
Dazu kommen Zusatzausbildungen, etwa für Erste Hilfe, Kanufahren, Orientierung oder Mehrtagestouren.
Stammleiter ist Jörg Bolay. Beim ersten Besuch lernen Sie uns persönlich kennen — und wir Sie.
Mitglieder sind über den Dachverband bei den Aktivitäten unfall- und haftpflichtversichert. Diese Versicherung hat Grenzen: Die Haftpflicht deckt Schäden gegenüber Dritten ab, nicht Schäden innerhalb des Stamms.
Wir empfehlen deshalb, eine eigene private Haftpflichtversicherung zu haben — die meisten Familien haben ohnehin eine. Für die genauen Konditionen fragen Sie uns gern; wir holen die Auskunft beim Verband ein.
Ja, und die sind der eigentliche Höhepunkt. Es gibt Hajks — mehrtägige Touren mit Rucksack, zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu, übernachtet wird draußen. Und es gibt Camps, bei denen jedes Team seinen eigenen Lagerplatz baut: Essplatz, Feuerstelle, Werkbereich, alles aus Holz und Seil.
Dazu kommen große Aktionen mit Rangern aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und die Distriktcamps, auf denen viele Stämme zusammenkommen.
Gern. Es hilft schon, wenn jemand mal fährt, Material transportiert oder auf einem Camp mitkocht — dafür braucht es keine Ausbildung.
Wer regelmäßig mit den Kindern arbeiten möchte, durchläuft die Royal-Rangers-Ausbildung und braucht ein erweitertes Führungszeugnis. Quereinsteiger sind ausdrücklich willkommen.
Sprechen Sie uns einfach an. Als kleine Gruppe freuen wir uns über jede Hand.
Dann schreiben Sie uns. Es gibt keine dumme Frage, und wir antworten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
jorg@bolay.org — Jörg Bolay, Stammleiter
Vor Veröffentlichung zu prüfen: der genaue Mitgliedsbeitrag (aktuell „ca. 30 € pro Halbjahr“) und die Versicherungskonditionen für Stamm 556 beim Dachverband.
Denkbare Ergänzungen, wenn Eltern danach fragen: Warum die Royal Rangers nicht im Weltpfadfinderbund sind, wie die Aufnahme abläuft und was auf der Kluft eigentlich alles draufkommt.
Keine Anmeldung, keine Ausrüstung, keine Verpflichtung. Wetterfeste Klamotten anziehen und freitags um 16 Uhr am Weidendom sein — das reicht.
Jörg Bescheid gebenOder direkt schreiben: jorg@bolay.org · Jörg Bolay, Stammleiter